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Jochen Schropp hat blankgezogen – aber warum?

Jochen Schropp hat in der Cosmopolitan blank gezogen !

Seit einigen Tagen weiß die Öffentlichkeit, wie Jochen Schropp nackt aussieht. Zumindest teilweise. Denn: der Moderator hat sich für die Jubiläumsausgabe der „Cosmopolitan„, die am 09. September 2020 herauskam, ablichten lassen. Nackt.

Doch für ihn geht es offensichtlich um mehr als „nur“ Nacktbilder. Vielmehr können die Fotos als ein wichtiges Statement angesehen werden. Hierauf lässt vor allem der Hintergrund der Bilder schließen. Dort sind die Farben des Regenbogens zu erkennen. Auch ein eindeutiges Statement auf Insta zeigt: der Moderator verbindet mit den Bildern mehr als nur Nacktheit.

Daher ist es sicherlich durchaus berechtigt, sich auch ein paar Tage nach der Veröffentlichung der Zeitschrift noch einmal mit diesem spannenden Thema auseinanderzusetzen.

Jochen Schropps Coming Out, die Bilder und das Statement

Dass Jochen Schropp schwul ist, ist – zumindest in der breiten Öffentlichkeit – noch nicht allzu lange bekannt. Sein Coming Out fand vor circa zwei Jahren statt. Seither begeistert er die Szene immer wieder mit offenen, teilweise witzigen, teilweise nachdenklichen Kommentaren und zeigt so immer wieder „Hey! Ich bin einer von euch!“.

Umso besser, dass der Moderator und Schauspieler nun sogar im Zuge einer Jubiläumsausgabe einer bekannten Zeitschrift blankgezogen hat. Die Message: Diversität und die Liebe zu bzw. das Vertrauen in sich selbst.

Auch wenn Schropp auf dem Bild nackt ist und dementsprechend verletzlich wirken könnte, ist dies nicht der Fall. Stattdessen sieht der Betrachter einen selbstsicheren Mann, der sich offensichtlich gefunden hat und kein Problem damit hat, zu sich zu stehen.

Dennoch: er zeigt nicht alles. Und genau DAS ist es wahrscheinlich auch, was den Reiz der Bilder ausmacht. Hier geht es nicht um Sex. Hier geht es um mehr.

„… Glaube, dass es für viele junge LGBTQI* ein sehr wichtiges und richtiges Zeichen ist.“

Jochen Schropps Aussage zum Bild lässt darauf schließen, dass es dem Moderator ein wichtiges Anliegen war bzw. ist, auch junge Menschen zu unterstützen. Denn: nicht jeder geht mit seiner sexuellen Ausrichtung – oft aus Angst vor den Reaktionen des Umfeldes – so selbstsicher um. Umso wichtiger ist es, dass einige Menschen sich ein Herz fassen und vorausgehen… und sei es nackt in einer Zeitung.

Schropps Meinung nach soll Diversität „nicht immer diskutiert, sondern einfach abgebildet und gelebt werden.“

Jedoch auch in anderer Hinsicht, mit Hinblick auf die Wahrnehmung des eigenen Körpers, seien die Bilder eine Herausforderung für ihn gewesen. Als Schlussfazit für sich selbst zieht er die Erkenntnis „Wir sollten aber nicht nur miteinander, sondern auch mit uns selbst milder umgehen.“

Jochen Schropps besonderes Coming Out

Interessanterweise outete sich Jochen Schropp genaugenommen sogar zweimal. Sein privates Umfeld wusste schon lange Bescheid. In den Medien hielt er sich mit Hinblick auf seine sexuelle Ausrichtung jedoch immer bedeckt… Bis vor circa zwei Jahren. Etliche Gerüchte um seine angebliche Homosexualität blieben unkommentiert.

Irgendwann hatte er jedoch – laut eigener Aussage – keine Lust mehr, sich zu verstecken und schrieb einen Brief an den „stern“. Der Rest ist Geschichte. Heute kennt die Medienwelt Jochen Schropp unter anderem als Moderator von „Promi Big Brother“ und anderen Formaten. Dass er schwul ist, ist bekannt. Ein „Skandal!“ ist das Ganze – Gott sei Dank – jedoch für die meisten schon lange nicht mehr.

 

 

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