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Beim Coming Out handelt es sich um die Entscheidung, zu seiner Homosexualität zu stehen

Bei Coming Out handelt es sich sicherlich um einen der bedeutsamsten Begriffe der Szene. Wer sich outet, steht zu seiner Neigung für dasselbe Geschlecht. Viele Gays haben Angst vor diesem wichtigen Schritt. Immerhin ist bei Weitem nicht immer klar, wie das Umfeld reagieren wird.

Daher planen viele Schwule (und natürlich auch viele Lesben) ihr Coming Out über einen langen Zeitraum hinweg. Eltern, Geschwister und die besten Freunde werden oft als erstes eingeweiht.

Genaugenommen wird jedoch zwischen zwei verschiedenen Coming Out Arten unterschieden. Die erste Variante: das innere Coming Out. Hierbei handelt es sich insofern um einen wichtigen Schritt, weil der/ die Betroffene sich zunächst selbst eingesteht, dass er sich für dasselbe Geschlecht begeistern kann.

Nach dieser Erkenntnis vergehen manchmal noch mehrere Jahre bis das äußere Coming Out folgt. Klar! Immerhin ist es gerade in dieser Zeit wichtig, sich selbst zu finden und sich zu überlegen, welche Auswirkungen die kommenden Entscheidungen auf das eigene Leben haben werden.

Wer bemerkt, dass er sich gerne outen würde, jedoch nicht weiß, wie er am besten vorgehen soll, kann sich selbstverständlich an vielen Stellen Hilfe holen. Die gute Nachricht: viele Familien und Freunde reagieren – oft entgegen ursprünglicher Erwartungen – positiv auf das Outing. Immerhin wissen sie, dass sich hierdurch nicht der Charakter ändert, sondern sich ein lieber Mensch lediglich dazu entschlossen hat, er selbst zu sein.

Oft zeigt sich, dass mit einem Coming Out eine große Last von den Schultern der Betroffenen fällt. Wer zu lange schweigt, riskiert manchmal sogar psychische Schäden bis hin zur Depression.