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Regenbogenpfad in Sydney erinnert an wichtigen LGBTQ Tag

Sydney eröffnet den Regenbogenpfad

Immer mehr Nationen erlauben es gleichgeschlechtlichen Paaren, zu heiraten. Unter anderem haben Liebende auch in „Down Under“ die Möglichkeit, den Bund der Ehe auf dem Regenbogenpfad einzugehen.

Damit genau das nach außen gezeigt und jeden Tag aufs Neue gefeiert werden kann, wurde nun in Sydney ein Regenbogenpfad eröffnet. Dieser ist circa 90 Meter lang und sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt auch eine wichtige Botschaft.

Er kann mitunter aufzeigen, dass die Menschen, die sich für mehr Toleranz einsetzen, (im wahrsten Sinne des Wortes) auf dem richtigen Weg sind, dass jedoch zudem noch ein weiter Weg vor all denjenigen liegt, die eine vollständige Gleichberechtigung anstreben. Die gute Nachricht: eigentlich führt doch jeder Weg irgendwann einmal zum Ziel, oder?

In Australien dürfen gleichgeschlechtliche Paare seit circa drei Jahren heiraten

Die LGBTQ Gemeinde in Australien wächst immer weiter. Dementsprechend wurde die Öffnung für die Ehe für alle auch hier damals mit viel Begeisterung aufgenommen. Nun soll ein Regenbogenweg an diesen wichtigen Tag und diese weitreichende Entscheidung erinnern.

Dass es jedoch erst so weit kommen konnte, ist letztendlich einer entsprechenden Befragung zu verdanken. Die Australier hatten damals die Möglichkeit, abzustimmen, ob es gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt sein sollte zu heiraten oder nicht.

Die Entscheidung für die gleichgeschlechtliche Ehe wurde damals mit mehr als 60 Prozent getragen. Die Community feierte den Beschluss ausgiebig… Unter anderem auch an genau dem Ort, an dem jetzt der Regenbogenpfad entstanden ist.

Sydney eröffnet den Regenbogenpfad

Das Projekt Regenbogenweg im Detail

Dass der Regenbogenpfad im Prince Alfred Park gelegt wurde, ist kein Zufall. Auch wenn die Freude im gesamten Land groß war, was das Feeling, das sich kurz nach der Verkündung an diesem Ort entwickelte schier atemberaubend. Und genau deswegen erinnert der Regenbogenweg gerade hier an eine wichtige Errungenschaft für die Szene.

Die Idee für den Weg stammt von der Stadt Sydney selbst. Zudem war die Zeitspanne zwischen dem ersten Brainstorming und der Enthüllung vergleichsweise kurz. Denn: der Vorschlag rund um den bunten Weg stammt aus den letzten Wochen des vergangenen Jahres.

Mittlerweile hat sich auch schon die Bürgermeisterin der Stadt in den Sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet. Sie betont, dass der Weg an den Moment erinnern soll, in dem sich tausende von Menschen an dieser Stelle versammelt haben, um über das Ergebnis der Abstimmung informiert zu werden.

Gleichzeitig betonte sie jedoch, dass die komplette Gleichberechtigung für die LGBTQ Community noch nicht abgeschlossen sei.

Braucht man LGBTQ „Denkmäler“ dieser Art?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die immer wieder – nicht nur in den Sozialen Netzwerken – sondern auch in Foren und in der Öffentlichkeit häufig diskutiert wird.

Leider zeigen homophobe Übergriffe in allen Teilen der Welt, dass die Mitglieder der LGBTQ Community nach wie vor einem enormen Druck ausgesetzt sind. Daher ist es umso wichtiger, Themen wie „Queer“, „Regenbogenfamilien“ und Co. in den Alltag einfließen zu lassen.

Ein Weg in einem Park mag für viele Menschen lediglich ein optisches Highlight sein. Für andere ist er ein wichtiges Statement, das auch zu Interpretationen einlädt und dementsprechend weitaus wichtiger ist als „nur“ eine Strecke von A nach B.

 

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