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„Hilfe! Mein Freund zockt!“ – Vorteile und Lösungsvorschläge

Hilfe! Mein Freund ist nur am zocken!

Viele Gays kennen das Problem: sie haben einen romantischen Abend mit ihrem Schatz geplant, während dieser „nur zocken“ möchte. Solange die Beziehung nicht unter dem unentwegten Durchqueren von Levels leidet, stellt dies eigentlich kein Problem dar.

In einigen Fällen nimmt das Zocken jedoch in vielerlei Hinsicht ungesunde Ausmaße an. Spätestens dann, wenn sich der Partner zurückgesetzt fühlt, ist es an der Zeit, zu reden.

Gleichzeitig gilt jedoch auch, dass ein leidenschaftlich zockender Freund durchaus viele Vorteile bieten kann. Wer diese erkennt, kann sogar profitieren und der Beziehung zu neuem Glanz verhelfen.

Vorteil Nr. 1: Der Freund bleibt zu Hause

Ein Traum für alle eifersüchtigen Gays! Da meist zu Hause an der Konsole gezockt wird, muss sich hier niemand wirklich Gedanken darüber machen, dass ein Seitensprung in der Freizeit eine wirkliche Gefahr darstellen könnte.

Vorteil Nr. 2: Zocker gelten als aufmerksam

Es mag sich – gerade mit dem Bild eines an den Bildschirm gefesselten Spielers – ein wenig abenteuerlich anhören, aber: Zocker gelten tatsächlich als aufmerksame Zeitgenossen. Kein Wunder! Immerhin müssen sie sich beim Spielen oft auf jedes Detail konzentrieren. Wer dementsprechend mit einem Gamer zusammen ist, kann sich (eigentlich) sicher sein, dass dieser Veränderungen, wie zum Beispiel eine neue Frisur oder ähnliches, schnell erkennt und im Idealfall wertschätzt.

Vorteil Nr. 3: Gamer haben Geduld… meistens

Manchmal dauert es Tage bis ein Gamer eine knifflige Stelle in einem Videospiel gelöst hat. Er ist es dementsprechend gewohnt, verschiedene Varianten auszuprobieren bis er sein Ziel erreicht. Hierbei handelt es sich um eine Tugend, wie manchmal auch in den Alltag übertragen wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es sich bei einem durchschnittlichen Spieler um emotionslose Menschen handeln würde. Entgegen vieler Vorurteile schaffen es jedoch viele Zocker durchaus, ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten.

Vorteil Nr. 4: Zocker bieten einen interessanten Blick über den Tellerrand

Vielen Videospiel Fans reicht es nicht, ihre Spiele nur zu Hause zu spielen. Wer seinem Hobby auf besondere Weise nachgehen möchte, kann unter anderem auch einschlägige Messen und ähnliches besuchen. Spätestens jetzt springt zumindest ein kleiner Funke auch oft auf den Partner über. Es fällt oft schwer, sich dem besonderen Flair von Cosplayern, Real Acts und Co. zu entziehen. Und wer weiß? Vielleicht ist die kommende Messe bzw. das nächste Event ja der Beginn eines spannenden, gemeinsamen Hobbys?

Wichtig: reden und gemeinsame Lösungen suchen

Sollten die oben erwähnten Vorteile nicht ausreichen bzw. sich im Alltag in der Beziehung nicht zeigen, ist es wichtig, sich mit seinem Partner zu unterhalten. Sofern sich die Videospielleidenschaft des Spielers noch nicht in eine Sucht verwandelt hat, ist dies in der Regel problemlos möglich.

Wer sich zurückgesetzt fühlt, sollte dies offen bei seinem Partner ansprechen. Vielleicht ist es dem Zocker tatsächlich nicht bewusst, wie viel Raum die Reise durch die unterschiedlichen Levels im Tagesablauf einnimmt?

Hier kann es helfen, Kompromisse zu schließen. Wie wäre es mit einem Abwechseln zwischen Pärchen und Zockabenden? Sollten beide einwilligen, ist es jedoch wichtig, dem jeweils anderen seinen Raum zuzugestehen. Handy zocken ist dann beim Pärchenabend ebenso verboten wie das stundenlange Nörgeln über das Hobby des Videospielliebhabers.

Paare, die es schaffen, die Vorlieben des anderen zu akzeptieren und vielleicht sogar den Blick über den Tellerrand wagen können, sind hier klar im Vorteil. Toleranz kann sich auf vielen Ebenen zeigen.

 

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