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Wichtiges zur Verwendung – nur so sind Kondome zu fast 100 % sicher!

 Verhüten mit Kondom Anwendung und Sicherheit

Kondome oder Gummis werden heutzutage in zahlreichen Varianten produziert und stehen wie kein anderes „Accessoire“ für Safer Sex. Damit sie jedoch auch wirklich die Grundlage für einen Mix aus Schutz und Spaß legen können, müssen einige Punkte beachtet werden.

Es reicht nicht aus, das Gummi über „das beste Stück“ zu ziehen und loszulegen. Vielmehr gilt es, einige Punkte zu beachten, um auch wirklich auf der – so oft zitierten – „sicheren Seite“ zu sein.

Die gute Nachricht: mit ein wenig Hintergrundwissen ist es nicht schwer, einer Infektion mit HIV bestmöglich vorzubeugen. In diesem Artikel erfährst du, worauf du achten solltest.

Du kennst dich schon perfekt aus und brauchst niemanden, der dir die Nutzung von Kondomen erklärt? Sicher? Rund um dieses spannende Thema gibt es immer wieder Fehlinformationen. Es dürfte sich daher in jedem Fall lohnen, einen Blick auf die „Main Facts“ zu werfen.

 Verhüten mit Kondom Anwendung und Sicherheit

Das Haltbarkeitsdatum

Ja, auch Kondome halten nicht „ewig“. Maximaler Schutz kann nur dann gewährleistet werden, wenn die Gummis nicht zu alt sind. Daher ist es wichtig, die entsprechende Angabe auf der Verpackung zu beachten.

Die richtige Aufbewahrung

Moderne Kondome werden in der Regel von einer robusten Verpackung geschützt. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie unverwundbar wären. Leider vertrauen viele Nutzer zu sehr auf die Stabilität der Umverpackung und führen die Kondome im Portemonnaie, im Rucksack oder in der Hosentasche mit sich. Eine schlechte Idee. Durch die weitestgehend konstante Reibung kann der Gummi beschädigt werden.

Am besten ist es, das Kondom an einem nicht zu warmen Ort und lichtgeschützt (dementsprechend nicht auf der Fensterbank) zu lagern.

Bitte Gummis in der passenden Größe!

Generell gilt: Es gibt nahezu keinen (!) Penis, der nicht mit einem Kondom bestückt werden könnte. Die Größe des „besten Stücks“ ist hier schon lange keine Entschuldigung mehr. Im Gegenteil! Wer sich durch klassische Gummi-Größen eingeschränkt fühlt, hat die Möglichkeit, auch auf XXL Varianten zu setzen.

Mittlerweile gibt es übrigens auch viele Hersteller, die auf eine komplett vegane Produktion und entsprechend tierfreie Materialien setzen. Der Schutz ist hier – selbstverständlich – genauso hoch wie bei der „normalen“ Variante.

Allergien sind eher selten

Die meisten Kondome sind gut verträglich. Es gibt jedoch durchaus Männer, die Hautunverträglichkeit entwickeln. Zugegeben: Juckreiz, Ausschlag und Co. können die Freude am Sex stark einschränken – meist für alle Beteiligten.

Sollte eine Allergie auftreten, ist es jedoch definitiv die falsche Entscheidung, davon auszugehen, dass die Nutzung von Gummis nun generell „verboten“ sei. Denn: die verschiedenen Hersteller setzen oft auf unterschiedliche Bestandteile.

Nur weil eine Marke nicht vertragen wird, bedeutet dies nicht, dass alle anderen auch Pusteln und Co. hervorrufen würden. Zusatztipp: meist ist Latex dafür verantwortlich, dass sich die entsprechenden Beschwerden zeigen. Wer weiß, dass er hier empfindlich ist, sollte von Vornherein auf latexfreie Gummis setzen.

Weitere wichtige Regeln

Lagerung ist optimal, Größe passt und auch die Hautverträglichkeit lässt keine Wünsche offen? Wunderbar! Dann ist es nun an der Zeit, sich mit den abschließenden „Grundregeln“ zur Kondomnutzung zu befassen. Hier gilt:

  1. Gummis nur einmalig verwenden.
  2. Kondome vor der Nutzung auf etwaige Schäden prüfen!
  3. Im Vorfeld – je nach Sexpraktik – abchecken, ob ein eventuell eingesetztes Gleitgel die Stabilität der Gummis beeinflussen könnte.
  4. Kondome nicht nach dem erstmaligen Überziehen „von links auf rechts“ drehen
  5. Vorsicht bei Schmuck und Accessoires mit spitzen, scharfen Kanten. Diese können die Oberfläche des Kondoms ebenfalls beschädigen.

Generell gilt: Geiz und eine allzu große Kompromissbereitschaft sind bei der Nutzung von Kondomen definitiv fehl am Platz. Im Zweifel ist es unerlässlich, die Gummis auszutauschen. Daher: am besten immer mindestens ein „Verhüterli“ als Ersatz in petto haben!

 

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