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Weshalb verlieben sich zwei Menschen eigentlich ineinander?

 Partnerwahl Warum wir uns in jemanden verlieben

Das verlieben gilt eines der schönsten Gefühle auf dieser Welt. Sie lässt den Menschen an das Gute im Leben glauben und aus ihr kann in schwierigen Situationen Kraft geschöpft werden.

Die gute Nachricht: nicht nur in Hollywoodfilmen gibt es die wahre Liebe. Auch im realen Leben ist es möglich, einem Menschen – auf positive Weise – mit Herz und Seele zu verfallen.

Ob zwei Menschen sich jedoch ineinander verlieben oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Besonders interessant ist hierbei, dass die Psyche hierbei oft eine größere Rolle spielt als der Körper.

Der Glaube an die wahre Liebe

Die wahre Liebe existiert. Zumindest, solange wie an sie geglaubt wird. Ohne den Glauben oder die Hoffnung an bzw. auf die große Liebe wird sich das dazugehörige Gefühl nicht (oder nur sehr schwer) einstellen.

Mehrere Trennungen oder Ablehnungen können zu einer Abwehrhaltung führen. Die Schuld für das eigene Unglück wird bei anderen gesucht und genau das führt zu Verbitterung. Immerhin ist es so – laut eigener Auffassung – nicht möglich, sich zu verlieben, da „alle anderen“ schlecht sind.

Oder anders: wer nicht an das Gute im Gegenüber glaubt und keinen Vertrauensvorschuss einräumen kann, sucht vergeblich nach der Liebe.

Die optische Komponente beim verlieben

Der erste Eindruck einer Person ist und bleibt optischer Natur. Wenn ein Mensch, auf den anderen attraktiv wirkt, kann das Eis schnell gebrochen werden. Jeder kann sich hier für andere Attribute begeistern. Egal, ob Körperbau, Augenfarbe oder Frisur: der persönliche Geschmack entscheidet eben oft mit darüber, ob ein Mensch einen anderen näher kennenlernen möchte.

Auch wichtig: die Hormone und der Geruch

Der Körper entscheidet in Bezug auf die Partnerwahl öfter und deutlicher als es viele wahrhaben möchten.

Nicht umsonst überschlagen sich die Hormone, wenn der Schwarm vorbeiläuft. Für die entsprechenden Emotionen sind die verschiedenen Glückshormone im Körper zuständig. Hierzu gehören vor allem Dopamin, Serotonin und Oxytocin. Für die Schmetterlinge im Bauch ist übrigens das Stresshormon Adrenalin verantwortlich. Es bewirkt hin und wieder das „flaue Gefühl“ im Magen.

Hinzu kommt, dass sich viele Menschen auch durch den Geruch anderer Menschen angezogen fühlen. Für solche Phänomene sind die Pheromone verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass ein Geruch als angenehm empfunden wird.

Balsam für die Seele: Ein Mensch, der die Bedürfnisse seines Partners erfüllt

Gerade in der heutigen Zeit vernachlässigen viele Menschen ihre Bedürfnisse. Erst wenn jemand daherkommt, der genau diese (oft unbewussten Wünsche) erfüllt, geraten sie wieder ins Bewusstsein.

Genau das bietet Sicherheit. Es tut gut, an schlechten Tagen umsorgt und mit allen Macken akzeptiert zu werden. Doch Vorsicht! Trotz aller Verliebtheit und trotz der Tatsache, dass es selbstverständlich schön ist, umsorgt zu werden, ist es wichtig, seine eigenen Gefühle nicht vom Verhalten des Partners abhängig zu machen!

Viele Gemeinsamkeiten helfen beim Verlieben

Die geflügelten Worte „Gegensätze ziehen sich an“ und „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ sind den meisten Personen bekannt. Erfahrungen und Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass der zweite Spruch eher zu einer langen und glücklichen Beziehung führt als der erste.

Der Grund hierfür ist eigentlich simpel. Je mehr Gemeinsamkeiten ein Paar hat, desto mehr können diese auch miteinander geteilt werden.

Paare mit demselben Musikgeschmack können zusammen Festivals, Konzerte und Partys besuchen. Gleiche Interessen, Meinungen, Hobbys und Wertvorstellungen erleichtern die Beziehung, da es meist tendenziell weniger zu Konflikten kommt.

Je mehr Gemeinsamkeiten bestehen, desto eher kann nach und nach eine Seelenverwandtschaft nach dem Verlieben entstehen.

 

 

Hast du schon gewusst? Nach 15 Jahren Let’s Dance tanzt der Ex-Prinz Charming Nicolas Puschmann als erste Kandidat mit einem anderen Mann.


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