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Bill Kaulitz‘ Biografie: Career Suicide – ein besonderer Einblick in ein bewegtes Leben

Bill Kaulitz veröffentlicht sein Buch Career Suicide

Bill Kaulitz konnte in seinen 30 Lebensjahren viele Dinge erleben, die anderen in 80 Jahren verwehrt bleiben.

Nun hat er seine erste Biographie veröffentlicht. „Career Suicide“ gibt tiefe Einblicke in das öffentliche und private Leben des Tokio Hotel Sängers. Im Buch zeigt sich der Sänger so intim (und verletzlich) wie noch nie.

Wer ist eigentlich Bill Kaulitz?

Bill Kaulitz und sein Zwillingsbruder Tom waren schon als kleine Kinder musikalisch begabt. Dank der zusätzlichen Motivation und der Unterstützung des Stiefvaters wurde die Grundlage für eine besondere Musikkarriere geschaffen.

Die ersten Versuche mit Bands liefen weniger gut und erst nach einem Auftritt bei „Star Search“ wurde die Masse auf den Jungen mit der wilden Frisur aufmerksam. Gleichzeitig wurde die Band „Tokio Hotel“ über Nacht berühmt. Die Single „Durch den Monsun“ sorgte für den Durchbruch und brachte die Jungs in die bekannten Jugendzeitschriften und – natürlich – ins TV.

Anschließend durchlebte die Band kreischende Fans, volle Hallen und eine Menge Aufmerksamkeit. Mit dem neuen Ruhm konnten Bill und die anderen kaum umgehen. Wie schlimm es wirklich wahr, verrät er in seiner Biographie „Career Suicide“.

Von den Problemen bekam die Öffentlichkeit wenig mit. Nachdem es lange still um die Band war, kam im Jahr 2013 wieder das erste Lebenszeichen. Denn: Bill und Tom saßen neben Dieter Bohlen in der „DSDS“ Jury. Eine Art „Revival“, über das sich nicht nur die Kinder der 1990er freuten.

Aktuell gibt es viel von den Jungs in den sozialen Netzwerken zu sehen. So schlüpft die Band beispielsweise in die alten Outfits aus „Monsun“ Zeiten.

Zudem arbeitet Bill mittlerweile noch als Model, Synchronsprecher, TV-Juror und Designer.

Bill Kaulitz veröffentlicht sein Buch Career Suicide

Career Suicide  – ein bewegender, persönlicher Einblick

Der Name des Buches ist nicht zufällig gewählt. Schon zu Beginn seiner Karriere begleitete Bill das Wort „Karriereselbstmord.“ Oft handelte es sich hierbei um eine Art von Drohung, die beinhaltete, dass er nicht das machen dürfe, was er wolle. Ansonsten sei seine Karriere zu Ende.

Da diese Worte stets präsent waren und er dennoch sein Ding durchzog, birgt es eine gewisse Ironie in sich, dass seine Biografie genau mit diesem Titel bedacht wurde.

Weiterhin fügt er hinzu, dass das Buch eventuell auch den Karriereselbstmord einleiten könnte, da es eben sehr intim ist und viel Preis gibt.

Er wolle neue Inhalte präsentieren, über die unter anderem beispielsweise in Interviews noch nicht gesprochen wurde. Daher werden nicht nur seine Karriere und der plötzliche Fame, sondern auch Attacken gegenüber seiner Familie, das Leben in L.A. und die Schattenseiten einer steilen Karriere thematisiert.

Auch sein unerfülltes Liebesleben, Mobbing. Erlebnisse während der Tourneen und die besondere Beziehung zu seinem Bruder Tom Kaulitz kommen zur Sprache.

Den Autor würde es freuen, wenn Menschen aus seinem Buch Kraft und Energie für ihre eigenen Ziele schöpfen können. Die Kernaussage bleibt: Immer authentisch bleiben! – Eigentlich fast immer egal, was andere von der Idee halten und welche Konsequenzen warten.

Career Suicide

Wem könnte „Career Suicide“ gefallen?

Wahrscheinlich ist „Career Suicide“ nicht nur für eingefleischte Tokio Hotel Fans geeignet. Wer es mag, sich in andere hineinzuversetzen und sich möglicherweise in Bills Problemen wiederfindet, dürfte auch von diesem Buch begeistert sein.

Kein Ratgeber, kein Leitfaden für ein besseres, queeres Leben, aber ein interessanter Einblick in das Leben eines Menschen, dessen Leben offensichtlich schon nach 30 Jahren ausreichend Stoff für eine Biografie hergibt.

Heidi Klum und ihr Tom mögen aktuell vielleicht ein wenig mehr mediale Aufmerksamkeit genießen. Bills „way of life“ ist jedoch sicherlich für viele ebenso interessant. Insofern handelt es sich bei „Career Suicide“ auch um ein besonderes Statement.

Bill Kaulitz veröffentlicht sein Buch Career Suicide

 

 

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