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Engagement gegen Homofeindlichkeit: der Pride-Preis geht an die Kölner Haie und den 1. FC Köln

Die Kölner Haie und der 1. FC Köln erhalten den Pride-Preis

Wer an Diversity, den CSD und die LGBTQ Bewegung denkt, denkt oft früher oder später and die Stadt Köln. Unter anderem hat sich der 1. FC Köln in der Vergangenheit immer wieder für Vielfalt auf dem Platz und im Zuschauerbereich stark gemacht. Diese Werte kommen auch in der Charta des Vereins zum Tragen. Dort heißt es unter anderem: „… Egal, woher du kommst, was du glaubst, was du hast oder bist, wie du lebst und wen du liebst. …

Zusammen mit den Kölner Haien veranstaltete der Verein einen „Diversity Day“. Dieser fand im Rahmen der Partien gegen die Grizzlys Wolfsburg und Hertha BSC statt.

Unter dem Motto „LEBE WIE DU BIST!“ setzten sich die Beteiligten für die bunte Gesellschaft ein. Doch es geht den Verantwortlichen um mehr. Mit einem solchen Statement kann immerhin auf beeindruckende Weise unterstrichen werden, wie wichtig Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt in unserer Gesellschaft heutzutage sind.

Zum Höhepunkt der ColognePride-Wochen: die Verleihung des Pride-Preises

Die Verleihung des Pride Preises fand im Rahmen der ColognePride– Wochen am 11.10.2020 in der Lanxess Arena in Köln statt. Zuvor wurde unter dem Motto „Für Menschenrechte- Viele. Gemeinsam. Stark!“ seit dem 26.09.2020 mit bunter Musik, Comedy und Performances vielseitiger Art gefeiert.

So wurden der 1. FC Köln und die Kölner Haie, unter anderem für ihren „Diversity Day“ auf besondere Weise belohnt. Der entsprechende Sonderpreis wurde „für besondere Verdienste im gesellschaftlichen Einsatz für den Abbau von Homofeindlichkeit und Förderung von Diversity“ vergeben.

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Aufgrund von Corona nahmen die Geschäftsführer der Vereine Alexander Wehrle (1. FC Köln) und Philipp Walter (Kölner Haie) den Preis stellvertretend den Preis für das gesamte Team entgegen. Die geringe Teilnehmerzahl der Veranstaltung, die aus den Auswirkungen der Pandemie resultierte, konnte weder die Stimmung vor Ort noch das wichtige Engagement der beiden Mannschaften aus der Fußball– und Eishockeywelt trüben. Im Gegenteil! Sichtlich stolz und zufrieden nahmen Wehrle und Walter den Pride Preis entgegen.

Engagement für die Zukunft: Erlöse helfen schwul-lesbischer Community

Auch wenn es sich bei den Diversity Days der Kölner Haie und des 1. FC Köln um ein wichtiges Statement handelte, wurde der Preis nicht nur allein aufgrund dessen vergeben.

Dass es sich bei diesen besonderen Tagen vielmehr nicht nur um einen Marketing-Schachzug handelte, wurde unter anderem dadurch unterstrichen, dass im Rahmen der entsprechenden Spiele beide Vereinslogos neu entwickelt und mit Regenbogenelementen versehen wurden. Fans, die Lust hatten, konnten sich sogar das dazugehörige Merch sichern und so ihrer Unterstützung besonderen Ausdruck verleihen. Egal, ob FC-Fanschals oder Haie Pucks: hier blieben so gut wie keine Wünsche offen.

Die Erlöse der Kölner Haie gingen an das Jugend- und Begegnungszentrum „anyway“, eine der wichtigsten Einrichtungen der Community. Ebenso gingen 10% der Erlöse aus der Game-Worn-Trikots Versteigerung der Haie an diese Organisation.

Außerdem ließen Banden, Fahnen, LED Wände die LANXESS Arena und das RheinEnergieStadion in den Farben des Regenbogens erstrahlen. Infostände in und um die LANXESS Arena versorgten die Besucher mit wichtigen Details zum Engagement und wurden durch Podiumsveranstaltungen zum Thema Homophobie im Sport ergänzt.

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Die Botschaft beider Mannschaften ist klar und die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Teams weiterhin auf dem Eis bzw. dem Platz für mehr Vielfalt und gegen Homophobie einsetzen werden, ist hoch.

Die Kölner Haie und der 1. FC Köln erhalten den Pride-Preis

 

 

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